Grunz, Grunz, Grunz
Kaum liest man mal ein paar Tage nicht in allen Blogs, verpasst man schon wieder das Beste. Der Chronistenpflicht folgend, werde ich jetzt auch ein paar Zeilen dazu schreiben.
Vor kurzem hatte der Blogger Don Alphonso ja unter anderem die Turi2 GmbH in der Mangel, weil Peter Turi über ihn geschrieben hatte, er würde vom Erbe seiner Eltern leben und den Beitrag bei einem inzwischen eingestellten Vanity Fair-Blog mit einem Bild der Person Rainer Meyer bebildert hatte, also dem Menschen, der vermutlich die Kunstfigur Don Alphonso erschaffen hat. Siehe hier und hier.
Die neue Geschichte, die jetzt mal wieder die halbe Blogosphäre erschütterte, handelt diesmal nicht von einem geschäftstüchtigen Blogger und Unternehmer, sondern von einer Studentin. Kann man alles hier oder hier nachlesen.
In Kurzform: Don Alphonso hatte bei einem Vortrag vor Leipziger Studenten etwas darüber gesagt, dass Journalisten zynische Drecksschweine seien. Die betreffende Studentin und Bloggerin zitierte das mit “alle Journalisten” und fügte ein paar Gedanken hinzu, wonach Rainer Meyer dann wohl auch ein solches Drecksschwein wäre, insofern er als Journalist arbeitet. Meyer drohte laut Stefan Niggermeiers Blog mit juristischen Schritten, die Studentin entfernte den Eintrag.
Ich finde es ehrlich gesagt eine Unverschämtheit, in welcher Art und Weise Don Alphonso sich in dieser Sache verhalten hat. In der Sache mit Peter Turi und der Abmahnung hatte Don Alphonso noch groß geschrieben, wie sehr es ihm ja missfallen würde, Blogger abzumahnen:
Es ist innerhalb der Blogosphäre wie Kampfhubschrauberfliegen im Wohnzimmer, es ist der Tiefflieger in der Tempo30-Zone, und ich gebe hier gern offen zu, dass es in meinem Fall ein entscheidender, vielleicht sogar der entscheidende Punkt war, dass die Gegner eben keine Blogger waren, sondern zwei kommerziell agierende Medienfirmen, die mit dem, was sie taten, primär einen Geschäftszweck verfolgten.
Juristische Schritte unternommen, das hat er diesmal ja nicht, da die Leipziger Studentin nachgegeben hat. Die Androhung solcher juristischer Schritte allein, auch verbunden mit den Reaktionen Don Alphonsos in den (Kommentar)-Diskussionen werfen jedenfalls kein gutes Licht auf ihn.
Nachtrag 27. Juni: In den Kommentaren finden sich inzwischen Statements von Don Alphonso, Seminarleiter Florian Steglich und der Studentin. Don Alphonso widerspricht noch einmal der Behauptung, er hätte über alle Journalisten gesprochen und führt konkrete Beispiele an, wer gemeint sei. Florian Steglich führt auf meine Nachfrage noch einiges dazu aus, wie die Diskussion über ihn und seine Studenten gekommen ist und wie er damit umgegangen ist.
27. Juni 2007 um 01:40
Niggemeier stellt es falsch und verkürzt dar. Ich habe in einem langen Mailwechsel nicht die Studentin, sondern den Betreiber der Thüringer Blogzentrale darum gebeten, die falschen Zitate und die Beleidigung zu entfernen
Ich will keine weiteren Rechtsstreitigkeiten, ich habe genug Prozesse
in meinem normalen Beruf, und würde mir deshalb wünschen, dass Du mal
mit jemandem […]die Sache durchgehst ud überlegst, ob das Ding angesichts des gefälschten Zitates so zu halten ist. Ich mag niemanden in
irgendwelche Messer laufen lassen.
Am Ende, 5 Mails und eine erschöpfende Debatte und Einsicht in das Problem später, kam vom Betreiber das Angebot, ich solle meine Änderungswünsche nochmal darstellen, er würde das dann mit seinen Anwälten besprechen, worauf ich ihn darauf hinwies, dass er sich das zueigen mache und damit verantwortlich sei - er müsse wissen, was er tue. Inzwischen hatte ich das Ding auch meiner Anwältin zugemailt, und dann meldete sich zum ersten Mal überhaupt die eigentliche Verfasserin. Die die Beleidigung dann mit Anführungsstrichen “modifizierte”. was etwas wenig war, was ich auch zu verstehen gegeben habe. Dann erst flog der letzte Absatz komplett raus, und damit war es für mich ok.
Davon weiss Niggemeier nichts, und er hat sich auch nicht die Mühe gemacht, mich zu fragen.
27. Juni 2007 um 02:16
Mir geht es in dieser Sache vor allem darum, wie die Studentin dabei wegkommt. Und ich halte es für sehr fragwürdig jemandem in dieser Art gegenüber zu treten. Diese “Franzi” (?) ist kein Peter Turi; der kann das ab.
Ich finde es darüber hinaus auch bedenklich wie Florian Steglich und wohl auch die Leute aus der Uni die dahinter stehen, sich in dieser Sache verhalten haben. Man hätte die Studentin in der “öffentlichen Diskussion” (wenn man Blogkommentare dazu zählen kann) vielmehr in Schutz nehmen müssen, wenn man seine Studenten schon darauf loslässt mit jemandem zu diskutieren bzw. Blogbeiträge über ihn zu schreiben, der allgemein nicht zimperlich ist im Umgang mit anderen ist.
” und würde mir deshalb wünschen, dass Du mal mit jemandem […]die Sache durchgehst ud überlegst, ob das Ding angesichts des gefälschten Zitates so zu halten ist”
Gibst Du in diesem Teil Deines Kommentars jetzt Deine Diskussion mit der Studentin/Thüringer Blogzentrale wieder, oder bezieht sich das auf meinen Blogeintrag? (aus der Formatierung des Kommentars entnehme ich, dass es ein Zitat aus einer anderen Diskussion ist).
Und um das nochmal zu betonen: Ich finde es nicht in Ordnung, wie Du mit dieser Studentin umgegangen bist, insofern die Kommentare in dem verlinkten Beitrag von Dir stammen. Diese Polemik ist durchaus ein (aus meiner Sicht) legitimes Mittel mit bestimmten Leuten im Rahmen eines Weblogs umzugehen, aber ganz sicher nicht mit einer/dieser Studentin.
Etwa in der ursprünglichen Debatte um die verdeckte Werbung in Weblogs wie auch in Medien allgemein sehe ich es durchaus als legtim an die Stilistik des Don Alphonso zu verwenden, um den sagen wir “PR-Huren” unter den Bloggern und Journalisten etwas zu entgegnen. Auch weil es mir aus dem Herzen spricht.
Aber in diesem Fall ist für mich eine Grenze überschritten, wo ich meine, diese Art des Gossen-Jargons und die Beleidungen sind unangebracht und treffen die Falsche. No Way Man!
27. Juni 2007 um 04:00
Mit Verlaub: Du warst nicht dabei. Und Niggemeier enstellt die Tatsachen. Das Zitat bezog sich unter anderem auf den erwähnten Fall von Journalisten, die bei Pressekonferenzen für Medikamente Blankoschecks für ihre “Spesen” bekommen und ausfüllen, such neben der Vorstellung durch ein Luxusmenu futtern und dann nette B eitäge über das “Heilmittel” schreiben, das Linderung einer Krankheit verspricht, mit der man sich sicher keine Aufenthalte in solchen Luxushotels mehr leisten kann. Sowas nenne ich zynische Dreckschweine.
Diese Studentin hat das Ding aus diesem Kontext gerissen, verfälscht und in drei verschiedenen Blogs verbreitet, eines für die Uni ohne Impressum, ein weiteres mit dem Impressum einer Bekannten und dann zum an die grosse Glocke hängen bei der Zentrale, wieder mit einem anderen Impressum. Und darin hat sie sich Dinge geleistet, die im normalen Medien keinen einzigen Kommentar nach sich ziehen würden, sondern sofort die üblichen rechtlichen Schritte. Und nachdem ich eine Weile in diversen Kommentaren Nettigkeiten wie “Getier” lesen durfte, habe ich irgendwann die Sache klargestellt.
Gemailt habe ich nur mit dem Betreiber der Zentrale, und das ist das Zitat aus der Anfangsmail, nachdem der Betreiber auf meine Kommentare nicht reagiert hat. Ich habe das Institut gebeten, die Sache mit dem inzwischen hinlänglich nachgewisenen Falschzitat zu bereinigen, aber da hatte man offensichtlich nur begrenzte Mittel, etwas zu tun - obwohl ich gewarnt habe, dass ein Weiterverbreiten des Falschzitats hier draussen schwere Probleme rechtlicher Art nach sich ziehen kann. denn hier draussen sind dann eben die Turis und Niggemeiers, die falsche Zitate und Beleidigungen übernehmen.
Meines Erachtens hätte man frühzeitig die Notbremse ziehen müssen. Ich kann das nicht tun, ich kann mich nur mit den Leuten im Impressum reden. Ich habe denen gesagt: Ich will keine juristischen Streitereien, von denen kam am Ende: Wir gehen zum Anwalt. Und nachdem die falsche Darstellung schon munter, wie befürchtet, die Runde machte, und man auf der anderen Seite expressis Verbis die Anwälte wollte, habe ich es auch weitergeleitet. Dann kam über zwei Stufen der Rückzieher, alles war ok -
und dann kam Niggemeier, mutmasslich verärgert wegen Adical und Yahoo, und jetzt kommst Du und hängst Dich dran, und wie Niggemeier schreibst auch Du irgendwas ab. Und da frage ich mich - wirklich nur ganz theoretisch - muss das sein? Wenn Du was nicht weisst, frag nach. Aber bezieh Dich bitte nicht auf Niggemeiers übergeigte Ableitung einer einseitigen Darstellung.
27. Juni 2007 um 10:10
Auch wenn Ihr hier so schön diskutiert: Thomas, wieso so viel Forum für eine Person, die davon lebt, dass sie so einen Lärm veranstaltet? Don Alphonso ist die Paris Hilton der deutschen Blogosphäre. Er ist berühmt, weil er berühmt ist, weil ihn solche Aktionen und Postings berühmt machen.
27. Juni 2007 um 10:53
Zum letzten Mal:
1.: Kein Institutsmitarbeiter, sprich Seminarleiter, hat mir in irgendeiner Weise mitgeteilt, dass Sie über selbige bitten, meinen Eintrag zu verändern. Hellsehen kann ich indes nicht. Sie hätten doch kein Problem gehabt, mich direkt zu kontaktieren. Dann hätte ich auch eher reagieren können.
2.:Um die Veröffentlichung in der Thüringer Blogzentrale wurde ich inständig vom Betreiber desselben gebeten. Ich habe mich niemals aufgedrängt und wollte auch nichts “an die große Glocke hängen”.
27. Juni 2007 um 12:11
1. Dann gibt es wohl im Institut ein Problem, denn mehr als ein halbes Dutzend Mails mit der Darstellung der Probleme schicken kann ich auch nicht. Und die Thüringer Blogzentrale hat ein Impressum, an das ich mich gewendet habe, statt mühsam irgendwo aus nicht vorhandenen Klarnamen, Impressi oder nicht besonders redsamen Mitarbeitern eine Mail rauszukitzeln.
2. Oh, pardon, das wusste ich nicht. Aber angesichts Ihrer erfreuten Verlinkung nahm ich an, dass es nun nicht gerade grösster Überzeugungsarbeit bedurfte, das zu tun. Indofern habe ich mich dann ja auch an den Richtigen gewandt.
27. Juni 2007 um 14:49
Don Alphonso:
“Wenn Du was nicht weisst, frag nach. Aber bezieh Dich bitte nicht auf Niggemeiers übergeigte Ableitung einer einseitigen Darstellung.”
Da hast Du Recht: etwas zu kolportieren, ohne die Gegenseite zu hören, ist kein schöner Stil.
27. Juni 2007 um 14:54
Thomas: Und das gilt auch für Deine Kritik an meinem/unserem Verhalten als Seminarleiter. Du weißt nicht, was “hinter den Kulissen” gelaufen ist.
27. Juni 2007 um 15:17
Florian,
ich kann also davon ausgehen, dass Du mir die Fragen, die ich Dir per Mail gesandt habe, nicht beantworten wirst? Ich nehme an, dass Du die Mail gelesen hast, da Du zeitnah hier in den Kommentaren erscheinst.
Da ich nicht weiß, was hinter den Kulissen gelaufen ist, frage ich nach. Ich finde es legitim, wenn es eine öffentliche Schlamschlacht mit ungleichen Gegnern gibt, nachzufragen, wie das sein kann.
Da Du offensichtlich Dein Wissen über das was “hinter den Kulissen” gelaufen ist, nicht teilen möchtest, musst Du Dir die Kritik an Deiner Seminarleitung wohl gefallen lassen.
27. Juni 2007 um 16:15
Äh, Moment mal. Deine Fragen kamen bei mir an, _nachdem_ ich hier kommentiert habe. Ganz abgesehen davon, daß sie ankamen, nachdem Du mich da oben kritisiert hast. Nichts für ungut, aber vielleicht wartest Du dann wenigstens mal _etwas_ länger als 16 Minuten, bevor Du rasante Schlußfolgerungen ziehst.
Also: Deine Fragen waren
“1. Entspricht die Darstellung DAs (hier zitiertes Bsp. mit Blankoschecks, F.S.) Deiner Wahrnehmung des Vortrags im Seminar?”
Es stimmt, daß nach Don Alphonsos mittlerweile geflügeltem Wort von den Journalisten, die z.D. sind, mehrere Beispiele folgten, die diese Polemik zu unterstreichen versuchten. Das habe ich auch nebenan bei Stefan Niggemeier schon geschrieben.
“2. Wie erklärst Du Dir das Kommunikationsdefizit zwischen Uni/Seminarleitung und der Studentin: (hier obiges Zitat Franzzi, F.S.)”
Zunächst mal: Wir reden hier über einen Zeitraum von ca. einem Tag, an dem die Sache eskalierte. Vorher hatte ich mehrmals Kontakt mit Don Alphonso, aus dem klar wurde, daß er da keineswegs vorhatte, Anwälte hinzuzuziehen - weder bei Franzzi noch bei den anderen Kommilitonen. Es war ja nun wirklich nicht so, daß Don hier von Montagabend bis Sonntag heftigst mit juristischen Schritten gedroht hätte. So. Nachdem es bei der TBZ so rund ging, wurde klar, daß es nicht reicht, wenn wir am Montag in der Seminarsitzung über die Sache reden. Als ich Franzzi dann am frühen Sonntagabend mailen wollte, hatte sie den Eintrag in ihrem eigenen Blog bereits geändert. Ich habe ihr dann aber durchaus noch geschrieben, daß sie die entsprechenden Passagen auch in der Thüringer Blogzentrale ändern oder ändern lassen soll. Das habe ich auch an Sven von der TBZ geschrieben, falls sie keinen Zugriff hat. Also: Wenn Du von einem Kommunikationsdefizit sprechen möchtest, dann war es ein Kommunikationsdefizit von einigen Stunden am Sonntag. Aber: Siehe nächste Antwort.
“3. Inwiefern siehst Du Dich in der Verantwortung, Deine Studenten davor zu schützen, quasi ins offene (juristische) Messer von Don Alphonso zu laufen?”
Besten Dank, Thomas, ehrlich. Das tut mir weh. Ich habe von Montagnachmittag an täglich zwei bis drei Stunden sämtliche Blogs und Kommentare verfolgt und mit Don und Dr. Welker Kontakt gehabt. Spaß macht das nicht, und Zeit hatte ich dafür auch nicht. Nur: Es war zu keinem Zeitpunkt irgendetwas zwischen Don Alphonso und “meinen” Studenten _so_ außer Kontrolle, daß es juristische Schritte gegeben hätte. Im Nachhinein ist es sehr leicht, die frühere Notbremse zu fordern. Währenddessen hätte das aber vor allem bedeutet, Löschungen anzuweisen - Löschungen, die noch nicht mal Don zu dem Zeitpunkt gefordert hat. Wär das vielleicht ein erwünschter Lerneffekt gewesen? Sicher nicht.
27. Juni 2007 um 16:38
Hallo Florian,
danke für Deine ausführliche Antwort. Du hast Recht, mit den nachträglichen Schuldzuweisungen macht man es sich leicht. Ich kann mir gut vorstellen, wie sich die ganze Geschichte verselbständig hat, und das man dann irgendwann schwer nachkommt.
Vielleicht war ich mit meinen Schlussflogerungen in Bezug auf die Sache etwas übereilig, was sich ja wie Du richtig feststellst in meinem obigen Kommentar gut zeigt.
Als ich das gestern abend alles las, hatte ich zunächst allerdings den Gedanken, wie ich mich als Student fühlen würde, wenn ein Blogeintrag zu einem Seminarthema solche Wellen schlägt. Ich habe mich emotional quasi mit Deinen Studenten solidarisiert. Wenn mich jemand wie DA auf diese Art und Weise angehen würde, da würde mich das auch beschäftigen, und es sieht eben ein wenig so aus, als hätte man die Studentin da etwas allein gelassen. Dass Du direkt hier geantwortet hast, zeigt aber auch das vielleicht nicht so war.
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ihr das im Seminar oder außerhalb noch ausführlich besprecht. Viel Spaß dabei ;)
Thomas
27. Juni 2007 um 16:44
Wir besprechen es im Seminar nochmal, ja. Keine Frage, daß der Wirbel auch in negativer Hinsicht beeindruckend war, und angenehm fand ich das ganz sicher ebensowenig wie die Kommilitonen, die es abbekommen haben. Aber - und diese Erkenntnis werde ich beim Verfolgen zukünftiger Blogskandale stärker beherzigen müssen - es gibt da noch mindestens eine Ebene hinter den Kommentaren und Blogeinträgen.
27. Juni 2007 um 19:11
[…] Stelle auch mal anbringen. Die Stimmung ist gut. Die Journalisten haben jetzt auch einen Don […]
29. Juni 2007 um 12:06
[…] mal wieder in sehr deutscher Weise zu verhärten - “Die Journalisten haben jetzt auch einen Don Alphonso” so der Sprechblasenblog. Doch eigentlich geht es um die nackte Existenzangst der […]
29. Juni 2007 um 23:37
Bei was bitte allein gelassen? Es ist ja nicht so, dass da nicht ein Haufen Claqueure etwas bejubelt haben, was sich nachträglich als komplett falsch herausgestellt hat. Und dass man nicht einfach zuschaut, wenn definitiv falsche Behauptungen verbreitet werden, sollte irgendwo klar sein, oder? Noch dazu, wenn es sich um eine Entstellung handelt, wegen der schon der erste öffentlich rumfragt, ob sich jetzt einer findet, der mich abmahnt - so wie das Zitat nämlich da stand, hätte man (mit nicht allzu viel Erfolgsaussichten) gegen mich vorgehen können. Ich hätte mich schon wehren können - aber dann wäre ich gezwungen gewesen, die Sache an der Wurzel juristisch anzugehen. Darum ging es bis Sonntag - und wenn Du es nicht weisst, mail mich an und frag.
29. Juni 2007 um 23:47
“und wenn Du es nicht weisst, mail mich an und frag.”
Mache ich beim nächsten Mal ;)
1. Juli 2007 um 10:58
“als komplett falsch herausgestellt” hat sich das Wörtchen “alle” in dem Satz “alle journalisten sind zynische dreckschweine”
über diese form der ergänzung des zitats kann man streiten. aber dieses wörtchen hat fonsi auch lange nicht interessiert, sondern er hat sich munter mitgekloppt. als dann allerdings ein dritter, turi, damit drohte fonsi zu verklagen, weil er angeblich “ALLE journalisten …” gesagt hatte, hat fonsi den schwanz eingezogen.
eigentlich ist turi hier der nestbeschmutzer, würd ich sagen …
2. Juli 2007 um 21:57
[…] stimmte, sondern nur bestimmte Journalisten seien gemeint gewesen. Die gesamte Diskussion kann man hier (vor allem in den Kommentaren) nachlesen. Meyer zeigte sich unter anderem entäuscht darüber, dass zum Beispiel Stefan Niggemeier […]
9. Juli 2008 um 13:17
[…] “Ich will keine weiteren Rechtsstreitigkeiten, ich habe genug Prozesse in meinem normalen Beruf, u… […]