Betrug bei Schlag den Raab?
Eine überraschend schwache Kandidatin bei einem ebenso schwachen Showabend bei “Schlag den Raab”, der bereits nach dem 13. Spiel zu Ende ist. Ob das allerdings so regelkonform war?
Raab und seine Kandidatin, die Polizeibeamtin Sonja Bartelt spielen “Ich packe meinen Koffer und nehme mit…”. Also das Spiel bei dem man sich merken muss, welche Dinge schon alle im Koffer sind, sie in der richtigen Reihenfolge aufzählt und dann einen weiteren Begriff/Gegenstand dazu tut. Als Regel gab Moderator Matthias Opdenhövel an: Man darf einen Begriff korrigieren, solange der darauffolgende noch nicht gesagt ist.
Die Kandidatin verwechselt gleich relativ am Anfang, nach dem 6. Begriff zwei Gegenstände: Briefmarke und Würfelbecher. Die richtige Reihenfolge ist: Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Messer, Nudelsieb, Tennisschläger, Briefmarke, Würfelbecher, Kettensäge (ohne Gewähr). Nicole aber sagt Würfelbecher statt Briefmarke. Ohne eine Chance auf Korrektur ruft Opdenhövel: “Das wars, das wars!”. Spiel ist aus. Raab hat gewonnen. Keine 500.000 Euro für die Polizeibeamtin aus Detmold.
Dabei hätte man, würde man es ganz genau nehmen, abwarten müssen, ob sich die Kandidatin noch korrigiert oder ob sie den nächsten Begriff nennt. Und ganz genau nimmt man es ja bekanntlich bei “Schlag den Raab”, ein Notar ist immer anwesend zur Spielüberwachung. Es hat oftmals Situationen gegeben wo man aufgrund von Kleinigkeiten ein Spiel wiederholen oder anders werten musste. Sehr seltsam das ganze, wie die Show allgemein. Man hatte den Eindruck, die Kandidatin sollte diesmal auf jeden Fall verlieren.
[Live-Ticker der Sendung: TV Blogger]
Update 4.11. 17:40:
Im offiziellen Forum von Schlag den Raab wurde inzwischen das Originalzitat von Moderator Opdenhövel gepostet:
“…Wenn ihr einen Begriff überspringt ist das ein Fehler. Ihr könnt einen Begriff korrigieren, allerdings nur an genau dieser Stelle. Wenn ihr danach einen Begriff von später nennt, ist das Spiel auch verloren…”
Daraus schlussfolgern einige, dass es nur erlaubt sei einen falsch genannten Begriff zu korrigieren, also etwa “Marke”, dann Korrektur “Briefmarke”. Ich bleibe allerdings bei der Ansicht, dass die Formulierung von Opdenhövel auch zulässt einen verwechselten Begriff zu korrigieren.
Die ganze Sache gibts auch als Video, so kann sich jeder selbst überzeugen, ob ein Fehler vorliegt oder nicht: Hier.
4. November 2007 um 20:08
[…] der ganze Contest für die Kandidatin zu früh als verloren deklariert wurde (siehe z. B. medienblogger, tvblogger). Wer weiß, vielleicht ist ja was dran, an den Gerüchten über […]
5. November 2007 um 12:56
[…] Ich -als alter Verschwöhrungstheorethiker- habe mir das schon ausgemalt, Stefan Raab wird in seiner Sendung nicht verlieren, sonst könnte man die Sendung absetzen. Leider konnte ich das nicht miterleben wie die Kandidaten verloren hat, doch was man so liest scheint es ja schnell von statten gegangen sein. Es werden sogar Stimmen laut, die einen Betrug vermuten. […]
5. November 2007 um 14:20
Hallo!
Habe mir das Video gerade angesehen. Man kann damit argumentieren, dass der Moderator gesagt hat man kann solange ausbessern, bis der nächste Begriff gesagt wurde. Nachdem die Kandidatin gleich den nächsten Begriff gesagt hat, konnte sie nicht mehr ausbessern.
In der Tat kann man diesen Fall in beide Richtungen auslegen.
5. November 2007 um 22:02
raab ist unterhaltung für unterschicht, da muss man sich über solche “feinheiten” keine gedanken machen.
5. November 2007 um 23:16
@Philomenon: Ja, genau so hab ich das gemeint.
@nicht wichtig: Was soll denn die Unterschicht sein?
6. November 2007 um 01:47
Also ist das ganze Auslegungssache. Fragt sich doch nur, welche Auslegungsrichtung letzten Endes gilt. Mit “Unterschicht” meint nicht wichtig sicher die breite Masse, für die solche Sendungen letzten Endes produziert werden und die dafür sorgt, dass die Einschaltquoten stimmen.
6. November 2007 um 09:07
Sorgen….
Hätte ich keine anderen Sorgen, würde ich mich glatt an der Diskussion beteiligen, ob eine hoffnungslos überforderte, weil hypernervöse Kandidatin bei "Schlag den Raab" eine Silbe zu früh aus dem einseitigen Rennen genommen und somit um …
4. Januar 2008 um 22:56
Was würde das raab bringen der Pott erhöht sich jedes mal und irgendwann ist die Kohle eh raus…die Frau war einfach GROTTENSCHLECHT!!!
19. Januar 2008 um 23:20
ich finde den raab gut und der bescheist nicht oder eben nicht extra. heute habe ich im tv die kleinen titten von der schwedin isabel im dschungel gesehen. ich will die nicht ****** sie ist mir zu dürr. ach die ***** oder ***** konnte mann etwas sehen, naja alles zu dünn . aber tanzen kann sie super. der bata ist müde…und der von brossis hat gewixt. naja sendung finde ich klase. bye euer august dotter
zensiert
20. Januar 2008 um 02:31
Ich habs mir auch grad mal angeschaut - und es wurde genau so lange gewartet bis die Kandidatin nach dem Fehler “ein” gesagt hat, und die erste Silbe des nächsten Begriffs ansetzt. Von daher wars zu spät zum Korregieren und damit auch durchaus Regelkonform das Spiel zu beenden.
20. Januar 2008 um 11:45
Glaubt hier noch irgendjemand dem Fernsehen?
Klar ist das alles vorher abgekartet und “Verlierer” unter den Kandidaten werden auch gut bezahlt!
Nur die Quote zählt. Wer aber glaubt auch noch an die Ehrlichkeit der Quoten-Teilnehmer? Die sind so arm, daß selbst diese 50 Euro mitgenommen werden. Und was gucken diese Leute? So Dreck wie Raab.
27. Januar 2008 um 15:34
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28. Januar 2008 um 00:38
Ich persönlich finde den Raab sehr gut und vor allem hat der Typ wirklich einen sehr sehr großen Siegergeist. Die Politesse wer zum einen nervös, hatte eben keinen Sieggeist und war obendrein wirklich nicht gut.
Das da ein Betrug dahinter steckt ist doch völliger Schwachsinn. Beim nächsten Game gehts um 2 Mios. die dann einer Gewinnt, außer der Stefan.
Einschaltquoten sind durchaus wichtig. Aber wer will so >Mensch gegen Mensch Bewerbe
8. Februar 2008 um 11:10
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14. Februar 2008 um 17:10
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7. April 2008 um 17:13
Zumindest hat schlag denRaab einen vergnüglichen
Unterhaltungswert leicht geschummelt wird ja doch
wohl überall im täglichen Leben da muß man nicht so
kleinlich denken, oder wegzappen Grüße an alle(gleichgesinnte)
10. April 2008 um 13:33
[…] schmal bepunktet. Auch über kritische Spieldetails darf man sich Gedanken machen (Beispiel Medienblogger). Spiele mit geistigem Fokus und inhaltlich starker Präsenz kultureller Aspekte wie […]