Survivor: eine ganz normale Reality-Show

Die TV-Junkies und -Kritiker in der Blogosphäre beschäftigt im Sommerloch jetzt die neue ProSieben-Show “Survivor”. Die lief gestern zum ersten Mal. Es geht um zwei Teams auf einer einsamen Insel, die 30 Tage überleben sollen und regelmäßig in Wettkämpfen gegeneinander antreten.

Das Fernsehlexikon-Blog fasst es so zusammen:

Jedenfalls: Survivor. Ja, halt so ‘ne Sendung mit Kandidaten, Wasser, Aufgaben, Anstrengung, Schweiß, ein paar unterhaltsamen Momenten, viel langatmigem Rumgelaber und abwegigen, völlig an den Haaren herbeigezogenen Situationen. Eine ganz normale Realityshow eben.

Und wie ist es nun?

Popkulturjunkie Jens Schröder meint:

Ich bin wirklich relativ begeistert von der ersten “Survivor”-Episode. ProSieben und Tresor haben ihr Möglichstes getan, um sich von Trashformaten abzusetzen und hochwertiges Realityfernsehen zu zeigen. Wenn nun noch die Kandidaten für interessante Geschichten sorgen, dürfte die erste Staffel ein fester Anker in der Dienstagabendplanung werden.

Medienpirat Peer Schader ist nicht so begeistert:

Das hat mich gestern Abend aber nicht davon abgehalten, leicht angeödet auf dem Sofa zu klemmen, weil “Survivor” leider auch ziemlich vorhersehbar ist und auf 65 Minuten (inklusive Werbepausen) ausgedehnt ziemlich wenig zu bieten hatte […]

Mir persönlich ist die Show zu kurz und über einen zu langen Zeitraum verteilt. ProSieben hätte die Sendung lieber jeden Tag von Montags bis Donnerstags bringen sollen und Finale vielleicht live oder so. So wie beim Dschungelcamp auf RTL eben. Da hätte man den ganzen Sommer über bestimmt ne gute Quote bekommen.

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