arte-Chef: “Pay-TV” ist reiner Service
Gottfried Langenstein, Präsident des TV-Senders arte, hat in einem Interview mit dem Evengelischen Pressedienst (epd) bekräftigt, dass sein Haus kein öffentlich-rechtliches Pay-TV plant.
Die Vermutung allerdings liegt nahe, da arte neben einem kostenfreien Video on demand-Angebot zukünftig eigene Inhalte auch zum kostenpflichtigen Download anbieten will. Kosten soll der Spaß 0.99 Cent bis 3.99 Euro. Dieses Angebot vergleicht Langenstein mit dem “seit Urzeiten” bestehendem Service, Mitschnitte verpasster Sendungen gegen Entgeld bei den Sendern zu bestellen. Tatsächlich erinnerte artes Service allerdings eher an ein kommerzielles Projekt, denn an reinen Service: Die Dateien sind digital geschützt (DRM) und vernichten sich nach dem Aufruf innerhalb von 48 Stunden selbst. Das konnte die gute alte VHS-Kassette nicht.
“Das Aufkommen aus dieser Gebühr wird langfristig bestenfalls unsere Selbstkosten tragen. Wir wollen damit kein Geld verdienen, sondern einen Service anbieten”, bestärkt Langenstein gegenüber dem epd jedoch seine Position.
30. April 2007 um 17:35
[…] des Videostreamings oder auch des Pay-TV Video on demand engagieren will, hatte ich bereits berichtet. Vorbildlich ist jetzt jedoch der Ansatz das Fernsehduell zwischen den französischen […]