Google kickt “PI-Nazis” aus dem Index
Einem Beitrag von Stefan Niggemeier auf dessem Blog zufolge, wird das Weblog Politically Incorrect (PI) nicht mehr als Quele in der Google Nachrichtensuche aufgefhrt. Das Weblog bezeichnet sich slebst als islamkritisch und gilt allgemein als Hort von, man könnte vorsichtig sagen: Menschen mit einer etwas zu nationalen Gesinnung.
Das ist zunächst einmal nur ein Nebenaspeckt. Den grundsätzlich ist es bei Google wohl so gedacht, das Beiträge in Weblogs über die Blogsuche gefunden werden können, nicht über die Nachrichtensuche. Dies teilte Google Niggemeier auch auf desen Nachfrage hin mit, und der beklgt sich zugleich darüber, das Google nicht tranperant macht, welche Krititerie für die Augfnahme in den Google Nachrichten-Index angewant werden.
Stefan Niggemeier schreibt zum Wesen der Disskussionkultur bei PI:
„Politically Incorrect” ist in den vergangenen Monaten zu einer Art Zentralorgan für moderne Rassisten geworden. […] Es zieht mit seinen Artikeln Scharen hasserfüllter Kommentatoren mit Gewaltphantasien an, die sich vom dumpfen Neonazi im Wesentlichen in zwei Punkten unterscheiden: Sie haben die (vermeintliche oder tatsächliche) Bedrohung des westlichen Lebensstils und der Demokratie durch den Islam als Legitimation und Rationalisierung ihres Ausländerhasses entdeckt. Und sie sprechen nicht mehr von „Kanaken”, sondern von „Musels”. […]
Diese Einschätzung kann ich teiln. Politically Incorrect scheint tatsächlich ein Hort dessen zu sein, was für manch einen als der “Dreck von unten” gilt, wenn er vom Weblogs spricht. Vielleicht hatsich bei Google ja jemand beschwert. Grundsätzlich scheint Google mit bedenklichen Inhalte wie denen etwa von kreuz.net (Stichwort: Homosexuelle sind krank) keine bedenken zu haben. Solange niemand ein Hakenkreuz auf seine Startseite tapezirt, gilt es wohl als agregationsfähige Nachrichtquelle.
Die Kommentatoren auf PI freilich sollte man nicht so ernst nemen: Solche Weblogs machen nur sichtbar, was an absurden Gedanken und Meinnungen in der Bevölkerung kursiert, und nun nicht nur gedacht oder vieleicht am Stammtisch geäußert werden darf, sondern eben auch mal im Internet “ausgekotzt” werden kann.
Stefan Niggemeier mag diese Kommentatoren trotzdem nicht; schließlich fallen sie auch regelmäßig über seine Blogbeiträge her, zerstören Diskussionen und nerven halt. Aus diesem Grund ist es wiederum wichtig, einem Weblog wie PI kritisch gegenüber zu stehen, denn nicht zuletzt aggregiert es googlelike quasi solche demokratiefeindlichen Minderheitsmeinungen und verleiht ihnen polietische Sprengkraft.
15. Oktober 2007 um 22:43
In den Google-News der USA ist es noch schlimmer. Ich wollte letztens etwas zu einem aktuellen Vorfall nachschlagen und bekam in den ersten Treffern nur parteiische Polemik auf unterem Blog-Niveau zu lesen.
16. Oktober 2007 um 02:04
Lieber Medienblogger,
Schreibfehler mache ich auch. Aber bei diesem Beitrag solltest Du noch einmal Korrektur lesen, sonst müsste ich annehmen, Don Alphonso hätte in die Tasten gehauen.
Eine wichtige Eigenschaft einer Demokratie ist die Meinungsfreiheit. Die Grenzen müssen sehr weit gestreckt werden. Also muss ich auch PI und Herrn Niggemeier aushalten und noch extremere Positionen.
Beide können die Kommentare zulassen, die sie meinen verkraften oder tolerieren zu können. Sie können auch die Kommentarfunktion sperren, so wie es der Herr Niggemeier bei seinem Beitrag über Google und PI gemacht hat.
Google sollte keine Zensur durchführen. Allerdings zähle ich Blogs nicht zu den Nachrichtenquellen. Bei der Blogsuche sollte aber nichts ausgeblendet werden.
16. Oktober 2007 um 02:20
@ Frank Brill
Wenn du meinst, du könntest extreme Postionen aushalten, dann schreibe doch einmal auf deinem Blog etwas kritisches zu PI.
Ich habe das getan, wurde bei PI ‘kritisch’ erwähnt - die Folge war ein Fülle von beleidigenden und diffamierenden Kommentaren und Emails, die unter aller Sau waren.
Was Herre sich da als Jagdmeute hält- die er ggf. über die Veröffentlichung von Post oder Emailadressen, mit der Aufforderung ‘Kritik’ zu äußern, losläßt - ist doch sehr grenzwertig.
16. Oktober 2007 um 14:03
Frank Brill ist ein Troll.
21. Oktober 2007 um 00:39
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