Klimahysterie endet in Diktatur

Ein Beitrag zum Themengebiet Gedrucktes, geschrieben am 15. September 2007 von Thomas Arndt

Jetzt ist es raus, die Klimahysterie wird in einer Diktatur enden:

Wir schreiben das Jahr 2022. In Deutschland wurden rigoros „klimaerhaltende Maßnahmen“ umgesetzt, die sich inzwischen längst ins Gegenteil verkehrten: es regnet andauert. Die Gesellschaft ist bestimmt von „postfeministischen Strukturen“, Geschlechter und alles was damit zusammen hängt, praktisch abgeschafft. Es regieren de facto aggressive Hybriden. Ein Überwachungsstaat ohne Kultur, ohne wirkliches Leben herrscht bis in alle Teile des Lebens, das von der Kinderkrippe über die Ganztagstagsschule bis hin zu „Fröhlichen Endzeithäusern“ straff organisiert ist. Die Struktur des Landes zerfällt. Jugendliche und Freidenker bilden Widerstandgruppen und führen letztlich einen verzweifelten Aufstand durch.

Schönes Grün, 2022 – die nicht überleben wollen (und andere realistische Erfindungen), Neue Welten Verlag , 32052 Herford, 2007

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Klimawandel als Popkultur

Ein Beitrag zum Themengebiet Blogosphäre, geschrieben am 9. Juli 2007 von Thomas Arndt

Die Medien sind im Klimafieber. Nachdem zeitnah zum G8-Gipfel bei Spiegel, Cicero und RTL noch über den Klimaschwindel siniert wurde, wird das Klima jetzt zum popkulturellen Highlight der Massenmedien.

Die Sender der ProSiebenSat.1 Media AG freuen sich jedenfalls über gute Quoten am vergangenen Wochenende. Die Berichte über die Live-Earth-Konzerte im Vorabendprogramm lockte bei ProSieben 18,7 Prozent der 14- bis 29-jährigen Zuschauern vor die Mattscheibe. Al Gores Film “Eine unbequeme Wahrheit” schaffte es dann immerhin noch auf 13,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Auch beim Galileo-Spezial zur “Klima-Falle Deutschland” oder der weiteren Berichterstattung über Live-Earth konnten sich die Quoten in diesem Rahmen halten.

Mit 3,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte der Sender N24 den höchsten Tagesmarktanteil seiner Geschichte. N24 übertrug als einziger Sender am Wochenende alle Live-Earth-Konzerte. Bis zu 7,2 Millionen Zuschauer ab drei Jahren haben in der Spitze bei N24 zugeschaut.

Bei dem Ansturm und Interesse der Zuschauer beim Klimawandel ebenso wie beim Thema Klimaschwindel kann festgestellt werden, dass das Thema Klima nicht nur quotenträchtig, sondern auch kultig zu sein scheint. Wer sich heute nicht wenigstens ein paar Gedanken über das Klima macht, bevor er volltankt, scheint absolut nicht in zu sein. Eine Gegenöffentlichkeit, wie sie sich der Autor und Aktivist John Stauber wünscht, scheint jedenfalls nicht notwendig zu sein.

Der Klimawandel ist im Bewusstsein der Menschen schon längst angekommen, und es ist chic und cool sich darüber sorgen zu machen. Kein Wunder: es ist ein typisch westliches Thema, gepusht von Nicht-Regierungsorganisationen, die sich dem Lieblingsthema ihrer mehrheitlich westlichen Beitrags- und Spendenzahler annehmen. Und jetzt haben auch die Massenmedien und die Musikindustrie das Thema als profitabel entdeckt. Ob deswegen wirklich jemand C02 spart, ist eine andere Frage. Viel beunruhigender ist die Schieflage zwischen der Thematisierung der Probleme auf der Welt, die im Interesse der Entwicklungsländer wären (Hunger, Patente für Medikamente, Welthandel usw.) und den In-Themen des nördlichen Globus.

PS: In diesem Zusammenhang auch interessant: n-tv.de lässt sich ein Energie-Spezial von einem Energieversorger bezahlen: Mit peinlichem Ergebnis.

Nachtrag 10.07.: Der Meinung des popkulturjunkies über “Eine unbequeme Wahrheit” kann ich nur zustimmen.

RTL kommt auf den Klimaschwindel

Ein Beitrag zum Themengebiet Mattscheibe, Politikum, geschrieben am 10. Juni 2007 von Thomas Arndt

Nach Spiegel und Cicero greift jetzt auch RTL das Thema Klimalüge auf. Am Montag, 11. Juni zeigt der Sender unter der Überschrift “EXTRA Spezial: Der Klima-Schwindel” eine Dokumentation zu diesem Thema. Darin bestreiten Wissenschaftler die These, wonach der Mensch für den weltweiten Temperaturanstieg und seine Folgen verantwortlich sei.

Im Anschluss moderiert RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel die Gesprächsrunde “Der Klimawandel - alles Schwindel?”. Mit dabei sind unter anderem Ex-Umweltminister Jürgen Trittin, Zukunftsforscher Matthias Horx und Dr. Wilfried Thommes, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst.

Einer Pressemitteilung von RTL zufolge lauten einige Kernthesen der Dokumentation:

  • Der von Menschen verursachte CO2-Ausstoß ist nicht für die Erderwärmung verantwortlich CO2 ist ein untergeordnetes Treibhausgas im Vergleich zu Wasserdampf.
  • Die Sonne verursacht den Klimawandel. Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Sonnenaktivität ist eindeutig.
  • Die Politik nutzt den Klimawandel. Die Klimaforschung wird verfälscht durch politische Ideologien.
  • Der Klimawandel ist ein Riesen-Geschäft Wenn man eine gewisse Panik kreiert, dann fließen Forschungsgelder.
  • Nachtrag 12.06: Der stern online hat einen guten Beitrag über die Sendung geschrieben.

    Cicero jetzt auch mit Klimalüge

    Ein Beitrag zum Themengebiet Gedrucktes, geschrieben am 24. Mai 2007 von Thomas Arndt

    Spiegel…….Cicero

    Nachdem der Spiegel (Foto: Arndt) am 7. Mai bereist mit der “großen Klimahysterie” aufgemacht hat, und dafür reichlich Hohn und Spott bekam, zieht Cicero (Foto: Cicero) jetzt nach: “Die Klimalüge” heißt der aktuelle Titel des Elite-Magazins der Deutschen Presselandschaft.

    In einer aktuellen Mitteilung von Cicero heißt es dazu: “Publizist und Dokumentarfilmer Michael Miersch zeigt auf, wie einseitig die Debatte um Klimawandel geführt wird, und warum Skeptiker der Weltuntergangsszenarien kein Gehör finden, während der renommierte Klimatologe Richard Lindzen erklärt, warum es keinen Grund zur Panikmache gibt.”