Reaktionen auf Herman bei Kerner

Ein Beitrag zum Themengebiet Mattscheibe, Politikum, geschrieben am 10. Oktober 2007 von Thomas Arndt

Der Auftritt von Eva Herman bei Johannes B. Kerner beschäftigt heute die gesellschaftliche Debatte in Deutschland. Dabei sind sich die meisten Kommentatoren darüber einig, dass die Akteure der Talkshow eine miserable Figur abgeben haben. Herman, weil sie so sturr war. Kerner und der Wissenschaftler, weil sie in Eva Herman mehr sahen, als sie eigentlich ist, und Schreinemakers, Berger und Barth, weil sie nicht wirklich etwas sinnvolles beizutragen hatten.

Henryk m. Broder (Autor, Journalist), der, nicht ganz zu Unrecht, gelegentlich die Deutungshoheit über deutsche Befindlichkeiten im Zusammenhang mit der Vergangenheitsbewältigung insbesondere der des Dritten Reiches zu beanspruchen scheint, hat heute für Spiegel Online Wahres, über die Debatte um Eva Herman und ihren bizarren Auftritt bei Johannes B. Kerner geschrieben:

Hat Eva Herman die Familienpolitik des Nazis verteidigt? Die Frage ist so irrelevant wie die Art der Haarspülung, die Eva Herman benutzt. Allein, dass sie seit Wochen debattiert wird, zeigt welche Narreteien mit Priorität behandelt werden.

Und dann passierte etwas, das man sich merken sollte, wenn man seinen Kindern und Enkeln eines Tages erklären möchte, wie weit im Jahre 2007 die Hemmschwelle nicht nur bei deutschen Moderatoren, sondern auch deutschen Professoren sinken konnte. Ein bekannter Berliner Historiker, der abseits der Runde plaziert worden war, klärte das Publikum darüber auf, was Eva Herman falsch gemacht hatte: […] Und er forderte die 1958 geborene Moderatorin auf, sich “von diesem rassistischen Frauenideal zu distanzieren”, als habe er nicht Eva Herman vor sich, sondern die wiedergeborene Eva Braun.

Als Eva Herman nach genau 55 Minuten von Kerner aus dem Studio komplimentiert wurde […] es endete auch eine der längsten Antifa-Sitzungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Es ist ein Antifaschismus, der sich von seinem eigentlichen Gegenstand längst verabschiedet hat und dort am besten gedeiht, wo es keinen Faschismus gibt: in einem virtuellen Raum des wohlfeilen Widerstands.

Blogger und Journalist Stefan Niggemeier merkt zur eigentlichen Qualität der Sendung treffend an:

Das war in einer an bizarren Momenten reichen Sendung einer der bizarrsten: Berger, Schreinemakers und Barth hatten deutlich gemacht, dass es ihnen unmöglich ist, ernsthaft weiterzudiskutieren, solange noch diese Nazitante dabei sitzt. […] Ohne die Nazitante, schien die Runde zu sagen, kann man nicht nur besser über gesellschaftliche Fragen diskutieren, sondern noch besser nicht über gesellschaftliche Fragen diskutieren.

Jörg Thormann von der FAZ spricht einen weiteren wichtigen Punkt an:

Als Geschlagene verließ Herman das Studio, in dem Kerner noch gut zwanzig Minuten mit den verbliebenden Dreien Belanglosigkeiten austauschte. Doch es war ein fragwürdiger Triumph des Moderators über eine angeschlagene Gegnerin, die nicht klug genug war, sich diesen Auftritt zu ersparen. Ob gewollt oder nicht: Spätestens jetzt ist Eva Herman zur Märtyerin all jener geworden, die überzeugt davon sind, dass es in diesem Land kein Recht auf freie Rede gebe.

Und Lutz Kinkel vom Stern analysiert auf teilweise humorvolle Art- und Weise die Persönlichkeit von Eva Herman:

Sie vermittelte dabei den Eindruck einer Frau, die nach Monaten in der medialen Waschmaschine in einem bedenklichen psychischen Stadium angekommen ist. Jemand, der mit Fehlern nicht mehr souverän umgehen kann. Sondern sich trotzig in Verteidigungen versteift, die für Außenstehende neurotisch klingen. Die Medien hätten sie falsch zitiert. Es sei gefährlich, über die Geschichte zu sprechen. Sie könne nicht frei ihre Ansichten zu Familie und Kindern äußern. Fehlte nur noch, dass sie von Erdstrahlen geredet hätte, die sie dauernd bedrängen würden.

Wer die Sendung verpasst hat, kann sie übrigens hier anschauen.

Kerner schmeißt Eva Hermann aus Sendung

Ein Beitrag zum Themengebiet Mattscheibe, Politikum, geschrieben am 9. Oktober 2007 von Thomas Arndt

Ja, richtig gehört: Talkkönig Johannes B. Kerner wird heute Abend Eva Hermann aus seiner Sendung zum Thema Familienpolitik werfen. 22:45 auf dem ZDF.

Eva Hermann war wegen ihrer umstrittenen Äußerungen zur Familienpolitik der Nationalsozialisten vor einem Monat beim NDR rausgeflogen. Hintergrund war zudem die Kritikresitenz der brauen Eva bei diesem Thema.

In der Aufzeichnung der Sendung, die heute abend ausgestrahlt wird, kam es zum Eklat. Spiegel Online schreibt dazu:

Zuvor hatte der Moderator fast 50 Minuten lang die 48-Jährige immer wieder gefragt, ob sie ihre Äußerungen zu den familiären Werten im Nationalsozialismus heute so wiederholen würde. Doch Herman wich mehrfach aus und ergänzte: Wenn man nicht über Familienwerte der Nazis reden dürfe, könne man auch nicht über die Autobahnen sprechen, die damals gebaut wurden. Zudem sagte sie, dass man nicht mehr über deutsche Geschichte sprechen könne, ohne sich zu gefährden. Daraufhin sagte Kerner: “Ich entscheide mich für die anderen drei Gäste und verabschiede mich von Eva Herman.

Es scheint, als wäre Eva Hermann einfach unbelehrbar. Welche Ziele sie verfolgt bleibt dabei völlig unklar. Vielleicht sollte die Frau sich konsequent für eine Karriere bei einer rechtsextremen Partei entscheiden oder einfach mal in Urlaub fahren. Eine Bildungsreise dürfte sich da anbieten.

[via medien-gerecht]

Ackermann bei Illner

Ein Beitrag zum Themengebiet Mattscheibe, Politikum, geschrieben am 17. September 2007 von Thomas Arndt

Würde es die Rote Armee Fraktion (RAF) noch geben, dann wäre er wahrscheinlich auf deren schwarzer Liste: Josef Ackermann, Vorstandssprecher der Deutschen Bank und Aufsichtsratsvorsitzender bei Siemens. Bei Maybritt Illner wird sich Ackermann zum Thema “Wie sicher ist unser Geld?” dem Talk mit der Moderatorin stellen. Das teilt das ZDF heute mit. Am Donnerstag 22:45 Uhr im ZDF; die Sendung ist allerdings aufgezeichnet.

Ackermann geriet vor allem durch die Politik der Massenentlassungen bei gleichzeitigen Rekordgewinnen der Deutschen Bank und den Mannesmann-Prozeß in die Kritik. Ab Januar 2005 musste sich Ackermann, sowie weitere Top wegen des Vorwurfs der Untreue vor Gericht verantworten. Es ging um unerlaubte Prämienzahlungen bei der Übernahme des Mannesmann-Konzerns durch Vodafone. Ackermann kommentierte damals: “Dies ist das einzige Land, in dem diejenigen, die Erfolg haben und Werte schaffen, deswegen vor Gericht gestellt werden.” Auch das zum V wie Victory (Sieg) gespreizte Fingerzeichen ging in die Geschichte als Arroganz des Kapitalismus gegenüber dem Staat ein. Gegen Geldauflagen wurde das Verfahren in diesem Jahr schließlich eingestellt. Ackermann alleine musste 3,2 Millionen Euro zahlen.

Desinformiert das ZDF über den 11.9.?

Ein Beitrag zum Themengebiet Mattscheibe, Politikum, geschrieben am 14. September 2007 von Thomas Arndt

Der Spiegel-Autor Henryk M- Broder hat dem ZDF Desinformation in Bezug auf eine Reportage zum 11. September (2001) vorgeworfen. In der Dokumentation “11. September 2001 - was wirklich geschah” beschäftigt sich das ZDF mit allerlei Verschwörungstheorien zum 11. September:

Immer mehr Menschen vermuten andere Mächte hinter den Anschlägen vom 11. September. Für sie ist offensichtlich, dass das Pentagon nicht von einem Flugzeug, sondern von einer Rakete getroffen wurde: Wie sonst lasse sich das kleine Einschlagloch erklären? Und warum hat die mächtige US Air Force die langsamen Passagiermaschinen nicht ganz einfach abgefangen? Wie kann es sein, dass Stunden nach den Einschlägen im World Trade Center in New York ein drittes Gebäude einstürzt, das gar nicht von Flugzeugen getroffen wurde? Ist das alles ein Komplott amerikanischer Geheimdienste, um der Bush-Regierung Tür und Tor zu öffnen, den entscheidenden Krieg ums Öl zu führen?

Das ZDF gibt an, durch eigene Recherchen die Vorwürfe an die US-amerikanischen Behörden erhärten zu können. Außerdem kann man darüber abstimmen, welchen Drahtzieher hinter den Anschlägen man am plausibelsten findet: George Bush? Die Rüstungslobby? Die Juden? Osama bin Laden? Die Ergebnisse sind äußerst interessant: Die Hälfte aller Abstimmenden hält George Bush oder die US-Behörden für den wahren Drahtzieher hinter den Anschlägen (14.09.07, 18:12 Uhr).

Broder, selbst jüdischer Herkunft, bemerkt zum lockeren Umgang des ZDF mit den historischen Fakten und Verschwörungstheorien:

Was die ZDF-Doku zu 9/11 zum Skandal macht, ist nicht der Umstand, dass sie Binsen recycelt und dabei so tut, als würde sie sensationelle Neuigkeiten präsentieren, das gehört auch bei den Öffentlich-Rechtlichen zur Grundausstattung, es ist die heitere Schamlosigkeit, mit der Tatsachen zur Disposition gestellt werden.

Wer dennoch Spaß an Verschwörungstheorien rund um den 11. September findet, dem sei auch die Laien-Doku “Loose Change” empfohlen: Hier bei Google Video.

Gottschalk kriegt Casting-Show

Ein Beitrag zum Themengebiet Mattscheibe, geschrieben am 7. September 2007 von Thomas Arndt

Thomas Gottschalk soll für das ZDF eine Casting-Show moderieren. Das berichtet Spiegel Online heute. Dabei handelt es sich offenbahr um ein Musicalcasting, dass von derselben Produktionsfirma produziert wird, die auch für Deutschland sucht den Superstar verantwortlich ist (Endemol).

Bewerben können sich Medienberichten zufolge sowohl Amateure als auch ausgebildete Sänger und Tänzer, die Jury steht noch nicht fest, soll aber nicht in der Art und Weise eines Dieter Bohlen in Erscheinung treten. Maximal zehn Folgen und drei bis vier Finalshows werden derzeit geplant.

Außerdem überlegt man beim ZDF noch, ein Klassik-Casting-Format ins Programm zu nehmen, bei dem dann Kinder gecastet werden sollen.

ARD, ZDF und die Digitalisierung

Ein Beitrag zum Themengebiet Netzwelten, Mattscheibe, Medienrauschen, geschrieben am 29. August 2007 von Thomas Arndt

Der Streit um die Digitalisierungspläne von ARD und ZDF geht in eine neue Runde. Diesmal gibt es einen Schlagabtausch auf oberster Ebene:

Als “völlig überzogen” hat der Vorsitzende der ARD, Fritz Raffke Kritik an den Digitalplänen von ARD und ZDF bezeichnet. Das geht aus einer Pressemitteilung der ARD hervor.

Der Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), Jürgen Doetz hatte die Digitalpläne der ARD und des ZDF scharf kritisiert. “Online- und Mobile-Angebote gehören nicht zum Kernauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks”, sagte Doetz auf der Medienwoche Berlin-Brandenburg. Doetz weiter: “Es kann nicht sein, dass ARD und ZDF sich bis 2009 ungehindert gebührenfinanziert ihre digitale Wunschwelt bauen und Fakten schaffen, die die Anforderungen der EU-Kommission außer Acht lassen.”

Raffke hingegen bezeichnete die Pläne der ARD für die digitale Welt als “maßvolle und an den finanziellen Möglichkeiten der ARD orientierte Weiterentwicklung”. Mit Blick auf neue Verbreitungswege, neue Empfangsmöglichkeiten und die sich verändernde Mediennutzung sei eine solche Weiterentwicklung unverzichtbar. Und an den Präsidenten des VPRT gerichtet witzelte Raffke: “Wenn Herr Doetz schon vor 40 Jahren für den VPRT auf der IFA gewesen wäre, dann hätte er der ARD wahrscheinlich auch den Einstieg ins Farbfernsehen verbieten wollen.”

10 Jahre Nachtstudio

Ein Beitrag zum Themengebiet Mattscheibe, geschrieben am 17. August 2007 von Thomas Arndt

Vor zehn Jahren lief zum ersten Mal das ZDF Nachtstudio - mit einem Ausblick auf die Jahrtausendwende. Mit dem Thema “Strategien der Weltverbesserung” begeht man am kommenden Sonntag die Jubiläumssendung, um 0:20 Uhr wie gewohnt im ZDF.

“Bis 2000 sollte das ja eigentlich nur gehen, sozusagen als Abgesang aufs scheidende Jahrtausend”, wundert sich Moderator Volker Panzer heute über den Erfolg seiner Sendung. Nun soll es wohl noch fünf Jahre weiter gehen, bis der heute 60-jährige Moderator in den Ruhestand geht. Insgesamt 290 Gäste waren in den 1140 Sendungen zu Gast, neben Prominente auch viele Unbekannte, die aber immer etwas Interessantes zu sagen hatten.

Über das Publikum der Sendung würde sich jeder Privatsender freuen. Vierzig Prozent sind unter 49 Jahren alt, also in der werberelevanten Zielgruppe. Knapp 500.000 Zuschauer waren es insgesamt. Besonders emotionale Themen kamen bei der allgemein rechtanspruchsvollen Sendung gut an, obwohl der Marktanteil bei bis 13 Prozent lag.

Zur Weltverbesserung werden am Sonntag unter anderem der ehemalige CDU-Spitzenpolitiker Heiner Geißler und der UN-Sonderberichterstatter für Welternährung, Jean Ziegler diskutieren.

Quelle: digitalfernsehen.de (dpa)

N24 und Kriegsverherrlichung

Ein Beitrag zum Themengebiet Mattscheibe, Politikum, geschrieben am 6. August 2007 von Thomas Arndt

Dem zur ProSiebenSat.1 Mediengruppe gehörende Nachrichtensender N24 wird Kriegsverherrlichung vorgewurfen. Das berichtet der Evangelische Pressedienst (epd). Der Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) liege demnach eine Beschwerde vor, konkret gehe es um die TV-Dokumentation “Apache - Kampfhubschrauber im Einsatz”. Laut BLM könnte es sich demnach um ein für jüngere Zuschauer “entwicklungsbeeinträchtigendes Angebot” handeln.

Einige Sendungen zeigten “deutlich einen Enthusiasmus” für moderne Militär-Technologie. Da es sich um Kriegsgerät handele, das “letztlich zum Töten gebaut und verkauft” werde, bleibe “ein unguter Beigeschmack”, so ein BLM-Sprecher gegenüber epd. N24 wies die Kritik jedoch zurück, es gäbe eine interne Qualitätskontrolle. Ob jedoch das amerikanischer Verteidigungsministerium etwa Geld für bestimmte Dokumentation zur Eigen-PR beigesteuert hätte, würde nicht überprüft.

Auch das ZDF war wegen vermeintlicher Öffentlichkeitsarbeit für die Bundeswehr vor kurzem in die Kritik geraten.

Heino sauer auf ZDF

Ein Beitrag zum Themengebiet Mattscheibe, Medienrauschen, geschrieben am 31. Juli 2007 von Thomas Arndt

Der glubschäugige Volksmusikbarde Heino hat alle Fans der Volksmusik, so sie denn noch die Buchstaben der Bild-Zeitung lesen können, dazu aufgerufen, aus Protest gegen eine Programm-Entscheidung des ZDF einen Euro ihrer GEZ-Gebühr einzubehalten.

Das ZDF hatte die Lieblingssendung seniler Tattergreise “Die lustigen Musikanten” nach 38 Jahren aus dem Programm gestrichen, offenbahr trotz guter Quoten (sämtliche Altenheime dieser Republik schauen zu), aber leider nicht mit der gewünschten Zielgruppe.

Spiegel Online zufolge ist nicht nur Heino darüber erbost, sondern auch Wilfried Gliem von den Wildecker Speckschwarten Herzbuben. “Es ist eine Schweinerei, dass das ZDF alleine entscheidet, was die Zuschauer sehen wollen. Nur weil irgendwelche Marktforschungserhebungen ergeben, dass das Publikum, das Volksmusik mag, nicht in die werberelevante Gruppe fällt - das mag ja auch so sein, aber die zahlen doch auch die Gebühren! Es ist nicht zu begreifen, was die Sender für Entscheidungen fällen, die Einschaltquoten belegen doch, dass Volksmusiksendungen gern gesehen werden”, sagte Kliem dem Online-Magazin.

Ich werde ebenfalls 1 Euro der GEZ-Gebühr einbehalten, weil Werder Bremen nicht den Liga Pokal gewonnen hat. Der lief zwar auf RTL, aber ich wette, wenn das ZDF ihn übertragen hätte, wäre Bremen zumindest ins Finale gekommen.

Wasser und Wein: das ZDF und die Schleichwerbung PR

Ein Beitrag zum Themengebiet Mattscheibe, Politikum, Blogosphäre, geschrieben am 19. Juli 2007 von Thomas Arndt

Schleichwerbung, Kollegenschelte - zwei Stichworte unter denen die Diskussion um einen Beitrag bei Frontal 21 stand, über den ich auch berichtet hatte. Jetzt stellt sich heraus: Das ZDF predigt Wasser und trinkt selbst Wein.

Am Ende stand nämlich weniger das eigentliche Thema der Schleichwerbung im Radio und die betreffenden Sender in der Kritik, sondern Frontal 21 selbst. Blogmedien hatte recherchiert, dass auch Frontal 21 selbst über entsprechende Radiobeiträge (die allerdings als Werbung erkenntlich waren, sagt Frontal 21) für sich werben lies. Dreh- und Angelpunkt dabei sei die Audio-PR-Agentur all4radio.de. Dazu heißt es in der Selbstbeschreibung der Agentur:

all4radio ist eine der führenden deutschen Audio-PR-Agenturen. Wir versorgen alle Radiosender in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit sendefertigem Material

Als Referenz wird auch das ZDF angegeben. Zum Thema Frontal 21 (via Indiskkretion):

Das ZDF-TV-Magazin „Frontal 21“ wird von all4radio mit umfangreicher Audio-PR begleitet, um die Sendung von Moderator Theo Koll noch stärker ins Bewusstsein der Radiohörer zu bringen […]

Einem Bericht von blogmedien zufolge wird das ZDF und Frontal 21 diese Art der PR allerdings einstellen, zumindest was Frontal 21 betrifft.

Achja, das ZDF selbst ist übrigens auch eine prima PR-Agentur (Stichwort Bundeswehr und Staatsferne).